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CHEMNITZ - DIE SPORTSTADT

Historie
Der Stadt Chemnitz, gegründet um 1165, gelang während
der industriellen Revolution der Aufstieg und führte sie im
13./14. Jahrhundert durch Handel, Handwerk und Gewerbe
zur Blütezeit. Chemnitz galt somit über lange Zeit hinweg
als „sächsisches Manchester“ Deutschlands.

Standort für Investoren
Lediglich in Chemnitz stieg die Steuerkraft je Einwohner binnen
vier Jahren um 18 Prozent. Bundesweit sank sie dagegen um
3,5 Prozent. Chemnitz ist in diesem Bereich unangefochten
deutsche Spitze.

Die stark mittelständig geprägte Stadt konnte seit 1991 einen
Zuwachs von rund 10.000 Unternehmen verzeichnen, darunter
namhafte Großunternehmen wie IBM, Siemens, Mannesmann-
Rexroth
, Dr. Döring GmbH, die KOMSA Gruppe, VW Mecha-
tronic
, Bruno Banani oder die Starrag Heckert GmbH.

Auch der Automobilzulieferer Thyssen-Krupp Presta investiert
in Chemnitz. Das neue Werk ist Produktionsstätte für Nockenwellen
und wurde aufgrund der unmittelbaren Nähe zum VW Motoren-
werk
, dem größten seiner Art in Deutschland, in Chemnitz gebaut.

Einen weiteren Industriepark realisiert die Berliner Metawerk AG
in Chemnitz mit einer Investitionssumme von 158 Mio. Euro. Auch
der Solarstromtechnik-Produzent Solarworld spricht für den
Industrie- und Wirtschaftsstandort Chemnitz. Bis 2018 sichert sich
die Firma ein Auftragsvolumen von 2,3 Mrd. Euro und somit 800
Arbeitsplätze. Des Weiteren siedelte sich in Chemnitz das Fraun-
hofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik an,
welches deutschlandweit zu den bedeutendsten Auftragsforschungs-
und Entwicklungseinrichtungen dieses Fachgebietes zählt.

Chemnitz ist eine Stadt mit vielen Qualitäten, vor allem in den
Bereichen  Arbeitskosten, Investitionen pro Einwohner, Anteil
Hochqualifizierter und Ausbildungsplatzdichte, wobei Chemnitz
Spitzenreiter ist, punktet die Stadt.

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>Wirtschaft

Lebensqualität
Seit der Wiedervereinigung wurde an der Gestaltung der
Innenstadt gearbeitet. Die Errichtung einer modernen lebens-
freundlichen und einladenden City war das Ziel. Schon das
„Handelsblatt“ erklärte Chemnitz zum Tummelplatz für inter-
nationale Stararchitekten, welche gestalterisch Ihres dazu
beitrugen, ein modernes und lebendiges Stadtzentrum zu
entwickeln. Den Anfang machten Stararchitekten wie Hans
Kollhoff mit dem historischen „Roten Turm“, welchen er in
die Entwicklung seiner attraktiven „Roten Turm Galerie“ ein-
bezog. Kurz darauf folgte das berühmte Architekturbüro
um Helmut Jahn, welcher mit dem gläsernen Gebäude der
renommierten Warenhauskette „Galeria Kaufhof“ ein „Manifest
für fortschrittliche Technologie und Stadtplanung“ gestaltete.
Doch auch das moderne Kaufhaus von „Peek & Cloppenburg“
von dem Architektenteam Ingenhofen, Overdiek und Kahlen
sowie das Kulturkaufhaus DAStietz, welches Kunst, Bildung
und Kultur unter einem Dach zusammenbringt, der Bau der
Mittelstandsmeile und eine Vielzahl anderer Projekte beleben
die Innenstadt von Chemnitz nach und nach.

Die heute rund 250.000 Einwohner zählende Stadt erhielt
2005 den „History-Preis“ der Channel Germany GmbH
München. Mit diesem Titel werden Städte geehrt, welche
sich seit 1990 in besonderer Weise verändert, in einer heraus-
ragenden Weise bewiesen haben und eine positive Bilanz
der vergangen 15 Jahre vorweisen können.

Bildung und Forschung
Im Bereich Bildung und Forschung steht Chemnitz ebenfalls
weit vorn. An einer international hoch anerkannten techni-
schen Universität, der „TU Chemnitz“, wird seit mehr als
160 Jahren in den Bereichen Maschinenbau, Informatik sowie
Wirtschaftswissenschaften erfolgreich gelehrt und geforscht.
Die Universität erfreut sich über jährlich nachhaltig steigende
Studentenzahlen.

Kultur und Natur
Doch Chemnitz ist keinesfalls nur Wirtschafts- und Industrie-
stadt, vor allem ist sie eine moderne und durchweg grüne
Stadt mit einem hohen kulturellen und gesellschaftlichen
Stellenwert. Das „Grün“ der Stadt machen rd. 100 Hektar
Parks, Waldgebiete und Wiesen deutlich. Beliebte Erholungs-
plätze sind der 6 km lange Stadtpark entlang der Chemnitz.

Mit dem Motto "Natur neu entdecken" lockt der Tierpark
Chemnitz tägliche viele Besucher in das Areal. Ein breit
gefächertes Angebot an Museen, wie das Gunzenhauser
Museum, das Haus der Archäologie oder die städtischen
Kunstsammlungen, sowie zahlreiche musikalische Klangspiele,
u.a. im Schauspielhaus oder in der Oper bieten Abwechslung
zum Berufsalltag. Auch an die junge Generation wird gedacht
– in der Innenstadt kann man verschiedene Veranstaltungen
besuchen, gastronomische Vielfalt und ein breites Band an
Unterhaltung genießen.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist die Messe Chemnitz, welche
seit 2003 für viele Messen, Konzerte, Tagungen, Sport- und
Firmenveranstaltungen ein immerwährender Austragungsort
darstellt. Das Motto "Vielfalt erfahren" ist durchaus wörtlich zu
nehmen – nationale und internationale Stars, sowie bedeutende
Sportveranstaltungen sind nur einige Beispiele.

Neben Wirtschaft, Forschung und Wohnkultur wird vor allem der
Sport in Chemnitz groß geschrieben. Erfolgreiche Leichtathleten,
Eiskunstläufer, Radsportler, Schwimmer oder Fußballer stammen
aus der Sportstadt Chemnitz. Chemnitzer Sportlerinnen und Sport-
ler gewannen bisher bei Olympischen Spielen 22 Gold-, 21 Silber-
und 17 Bronzemedaillen. Am aktuellsten sind sicherlich die neuen
Paarlauf-Europameister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy mit
ihrem Chemnitzer Trainer Ingo Steuer zu nennen. Doch auch der
sehr erfolgreiche siebenfache Bahnrad-Weltmeister Jens Hübner
wie auch der Olympiasieger und mehrfache Weltmeister im Diskus-
wurf Lars Riedel stammen aus Chemnitz. Auch als Trainingszen-
trum ist Chemnitz sehr angesehen, nicht umsonst trainieren
international erfolgreiche Sportler, wie beispielsweise die frühere
Eisschnellläuferin Gunda Niemann-Stirnemann in der Stadt.

Das facettenreiche Chemnitz ist demnach eine Innovations-
werkstadt in welcher viele Netze gesponnen werden, um
Visionen zu realisieren.

 

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